Glossar

Begriffe rund um Gewerke-Koordination.

Kurz, präzise, ohne Marketing-Sprech. Die wichtigsten Begriffe rund um Handwerk, Hausverwaltung und Koordination — auf einen Blick.

Gewerk

Abgrenzbarer Tätigkeitsbereich des Handwerks (z. B. Sanitär, Elektro, Maler). Jeder Auftrag besteht aus einem oder mehreren Gewerken.

Gewerke-Koordination

Steuerung und Vermittlung mehrerer Gewerke durch eine zentrale Stelle — inklusive Auswahl der Betriebe, Terminierung, Qualitätskontrolle und Abrechnung. Vergleiche unsere Leistungen.

Managed Service

Dienstleistungsmodell, bei dem der Anbieter eine definierte Leistung dauerhaft erbringt und für das Ergebnis verantwortlich ist — abgegrenzt zu reiner Beratung oder Vermittlung.

SLA (Service-Level-Agreement)

Vertragliche Zusicherung definierter Leistungsmerkmale wie Reaktionszeit, Erreichbarkeit oder Termintreue, mit klaren Konsequenzen bei Nichterfüllung.

Hausverwaltung

Dienstleister oder interne Funktion, die im Auftrag von Eigentümern oder Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) die kaufmännische und technische Verwaltung von Immobilien übernimmt.

WEG

Wohnungseigentümergemeinschaft. Rechtsform mehrerer Eigentümer, die Sondereigentum an Wohnungen halten und Gemeinschaftseigentum gemeinsam verwalten.

Facility Management (FM)

Ganzheitliche Bewirtschaftung von Gebäuden und Anlagen über deren Lebenszyklus — technisch, infrastrukturell, kaufmännisch. FM-Konzerne bündeln meist viele Disziplinen unter Rahmenverträgen.

Bedarfsaufnahme

Strukturierte Erfassung von Anforderungen, Objektdaten und Prioritäten zu Beginn eines Auftrags. Bei GKO Partner Schritt 1 unseres Prozesses.

Mängelmanagement

Systematischer Umgang mit Abweichungen von vereinbarter Leistung — Erfassung, Bewertung, Nachbesserung, Dokumentation und Eskalation.

Reaktionszeit

Zeit zwischen Eingang einer Anfrage und qualifizierter Rückmeldung. Bei GKO Partner werktags ≤ 4 Stunden, vertraglich zugesichert.

Termintreue

Anteil der zugesagten Termine, die tatsächlich eingehalten wurden — wichtige Kennzahl für Verlässlichkeit.

Abnahme

Formale Bestätigung, dass eine Leistung vertragsgemäß erbracht wurde. Voraussetzung für Rechnungsstellung und Beginn der Gewährleistungsfrist.

Gebündelte Abrechnung

Konsolidierte Rechnung pro Abrechnungsperiode für mehrere Einzelleistungen, statt vieler separater Rechnungen je Betrieb und Auftrag.

Eskalation

Definierter Pfad zur Hochstufung eines Vorgangs, wenn Standardprozesse nicht greifen — z. B. bei Verzug oder Mängeln.

Rahmenvertrag

Übergeordneter Vertrag zwischen Auftraggeber und Dienstleister, der Konditionen, Leistungen und Laufzeit für künftige Einzelaufträge regelt.

Re-Zertifizierung

Periodische, meist jährliche Überprüfung von Partnerbetrieben hinsichtlich Versicherungen, Qualifikationen und Leistungsqualität.

Handwerksrolle

Öffentliches Verzeichnis der Handwerkskammern, in dem zulassungspflichtige Handwerksbetriebe eingetragen sind. Voraussetzung für die Berufsausübung in vielen Gewerken.

BFSG

Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Seit 28.06.2025 in Kraft. Verpflichtet Anbieter bestimmter B2C-Produkte und -Dienstleistungen zur Barrierefreiheit nach europäischen Standards.

BITV 2.0

Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung. Regelt Barrierefreiheit von Websites öffentlicher Stellen in Deutschland nach WCAG-Standards.

WCAG 2.2

Web Content Accessibility Guidelines 2.2. Internationaler Standard für barrierefreie Webinhalte, mit Konformitätsstufen A, AA und AAA. Vergleiche unsere Erklärung zur Barrierefreiheit.
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